BASISMODULE 1. Jahr
Informationsabend: Mo 30.5.2011, 18h (nur mit Voranmeldung!)
Bedingungen für die Aufnahme: Eignungstest: Mo 5.9.2011,18h
mit zu bringen sind: Eigenes Instrument & Bewegungskleidung
Musikalische Eignung: Spielen eines Instrumentes (bei Gitarre: ein Lied mit Akkorden begleiten können, bei Klavier: einfaches Lied begleiten können; bei Blas- oder Streichinstrument einfaches Stück vorspielen können); Akkordsymbole und Noten lesen, Rhythmus nachklatschen, singen
Körperliche Eignung: Rhythmusgefühl, Freude an Bewegung und Darstellung, Bewegungs-Improvisation.
Pädagogische Eignung: Reflexionsbereitschaft, pädag. Grundbegriffe, kleine vorbereitete Gruppenführungsaufgabe (Spielanleitung, Sketch o.ä.)

MODUL 1: Rhythmik-Eigenerfahrung
Eigenerfahrung, Theorie und Reflexion
Rhythmik-Einheiten, Improvisation mit Musik und Material, Spielgeschichten, Lieder und Bewegung bieten Einblick in die Rhythmische Pädagogik und vermitteln Erfahrungen Für das prozessorientierte Arbeiten. Die Intensivtage bieten einen allgemeinen Ausblick auf den gesamten Aufbau des Lehrganges.
SeminarleiterInnen:
Mag. Urd Anja Specht;
Mag. Gerald Specht;
Mag. Olivia Stiedl

MODUL 2: Basis-Seminar Rhythmik & Material
Die Rolle des Materials in der Rhythmik
Welche Bedeutung hat das Material in der Rhythmik? Welche Erfahrungen können durch den gezielten Einsatz der Materialien vermittelt werden? Es werden die Zusammenhänge von Material & Bewegung, Material & Musik und Material & Spiel beleuchtet und systematisisiert.
SeminarleiterIn:
Mag. Urd Anja Specht

MODUL 3: Improvisation
3A: Bewegungsimprovisation
Bewegungsimprovisation lässt neue Ebenen der Kommunikation, der Gestaltung und sichtbarer Musikalität erfahren. Der Körper als Wahrnehmungs- und Ausdrucksinstrument will gleich wie ein Musikinstrument entdeckt und erprobt werden. Sich im Körper wohlfühlen verbessert den Zugang zum Temperament der Kinder und lässt die Belastungen in der Arbeit mit Kindern besser verkraften.
Seminarleiterin:
Doris Schäfer
3B: Musikimprovisation
Erfahrung sammeln mit Schlagwerk, Trommeln, Stimme, verschiedenen Instrumenten und Klangkörpern ist Ziel von Modul 3B. In das musikalische Geschehen eintauchen, sicher werden mit Klangfarben, Spielweisen, Klangqualitäten und Spielideen, um diese Erfahrungen später in die Arbeit mit Kindern spielerisch einfließen zu lassen.
Die Musik ist eine der wichtigsten Säulen der Rhythmik. Die Musik ist aber auch der wichtigste „Kanal“, mit dem Kinder erreicht werden können und auf dem sie sich unverstellt ausdrücken können.
Seminarleiterin:
Mag. Olivia Stiedl

MODUL 4: Instrumental-Seminar
Einsatz der Gitarre bzw. des persönl. Instrumentes im Rhythmikunterricht
Spiel-technische Grundvoraussetzungen sind: Akkordsymbole und Noten lesen, einfache Melodien spielen, einfache Lieder begleiten (Akkorde), Rhythmus erkennen und nachklatschen
Wie kann ich mein Instrument gezielt im Rhythmikunterricht einsetzen? Wie gelange ich zu mehr Beweglichkeit in meinem Spiel? Wir werden uns vor allem mit praxisrelevanten Einsatzmöglichkeiten und „kleinen Tricks“ beschäftigen und vom Einfacheren zum Ausgestalteteren vortasten. Die Bewegungsbegleitung und -improvisation am Instrument sind wichtige Bereiche von Ausbildung und Praxis, die besonders gefördert werden.
SeminarleiterInnen:
Mag. Gerald Specht;
Mag. Urd Anja Specht;
Mag. Olivia Stiedl

MODUL 5: 3 Block-Seminare
Zur Vertiefung von speziellen Schwerpunktthemen
Block 1: SingSong- ShoobeeDoo
Wie Lieder zum Erlebnis werden Welchen ansprechenden „Mix“ an Mitteln kann ich anbieten, dass Kinder ein Lied „spielend“ erlernen? Wie kann ein Lied erarbeitet werden, dass es als spannend, abwechslungsreich, cool, mega ... erlebbar wird?
Erprobte Lieder und Spielabläufe aus der Vielfalt rhythmischer Möglichkeiten machen Lust aufs Singen mit den Kindern.
Seminarleiter:
Mag. Gerald Specht
Block 2: „Schlimme Buben - brave Mädchen?“
Geschlechtssensible Pädagogik durch Rhythmik
Die Möglichkeiten der Rhythmik werden aus der Perspektive der Geschlechtssensiblen Pädagogik beleuchtet. Wir machen uns auf die Suche nach den Unterschiedlichkeiten und Gemeinsamkeiten emotionaler und körperlicher Befindlichkeiten, den speziellen Bedürfnissen, sowie Spielverhalten von Buben und Mädchen.
Gemeinsam erarbeiten wir Lösungsansätze mit den Mitteln der Rhythmik, die individuellen, aber auch geschlechtsspezifischen Verschiedenheiten wahrzunehmen und bereichernd in die (Rhythmik-) Spielgestaltung zu integrieren.
Seminarleiterin:
Mag. Urd Anja Specht
Block 3: Kreativer Kindertanz
• Bewegungsspiele • Tanzspiele • Tanzlieder
• Bestehende Gruppentänze für Kinder adaptiert
Wir begegnen den vielfältigen Möglichkeiten des Kreativen Kindertanzes, erarbeiten konkrete Tanz- und Spielideen und machen uns auf die Suche nach den unterschiedlichen Möglichkeiten, Kreativen Kindertanz in der Praxis des Kindergarten-, Schul-, oder Hortalltages einfließen zu lassen.
Seminarleiterin:
Doris Schäfer

AUSBILDUNGSMODULE 2. Jahr

MODUL 6: Rhythmik-Eigenerfahrung & Transfer
Eigenerfahrung, Methodik & Didaktik der Rhythmik und Reflexion
Rhythmik-Eigenerfahrung sowie Methodik & Didaktik der Rhythmik und die Arbeitsweise der dialogischen Pädagogik sind Themen im 2.Jahr. Die entwicklungspsychologisch wichtigen Phasen der Kindheit sind ebenso Themen, wie auch die bei Kindern am häufigsten auftretenden Verhaltsstörungen, Teilleistungsschwächen und Entwicklungsverzögerungen.
Es werden Rhythmik-Einheiten erarbeitet und die Umsetzung in das eigene Arbeitsfeld gemeinsam vorbereitet, um die Vielschichtigkeit von Rhythmikeinheiten verstehen, klare Lernziele formulieren und sich über die Erziehungsziele der Rhythmik klar werden zu können.
SeminarleiterIn:
Mag. Urd Anja Specht;
Mag. Gerald Specht

MODUL 7: Instrumental-SEMINAR
Einsatz der Gitarre/bzw anderen Instrumentes in der Arbeit mit Kindern
In diesem Seminar geht es um die Anwendbarkeit der Gitarre/anderen Instrumentes in der Rhythmik:
• Rhythmikspielsituationen
• Lieder
• Spielgeschichten
• Ruhephasen
Die Musik ist eine der wichtigsten Säulen der Rhythmik. Das Instrument führt die Kinder, gibt ihnen Sicherheit, „bändigt wilde Tiere“, zaubert Stimmungen, hilft, „Kunststücke“ in Bewegung oder mit Material besser um zu setzen.
Die Gitarre ist mobil, unterstützt die eigene Stimme und hat ungeahnte klangliche Möglichkeiten. Wer ein anderes Instrument spielt, kann dieses nach Absprache ebenfalls einsetzen und Musikalität und Spieltechnik für die Rhythmik ausbauen.
Modul 7 in Kombination mit Modul 5
SeminarleiterIn:
Mag. Gerald Specht;
Mag. Urd Anja Specht

MODUL 8: Hospitations-Seminar
Hospitationen in Kinderstunden im RhythmikStudio, sowie Supervision im eigenen Arbeitsfeld
Ziel ist es, über einen längeren Zeitraum sorgfältige Beobachtungen einer Rhythmik-Gruppe bzw. einzelner Kinder in der Rhythmik-Gruppe zu ermöglichen, die beobachteten Entwicklungen zu dokumentieren und zu reflektieren, um anschließend das prozessorientierte Arbeiten in den eigenen Arbeitsbereich zu integrieren.
In den Hospitationen werden Feinheiten der pädagogischen Arbeit in konkreten Rhythmik-Einheiten anschaulich und Zusammenhänge beobachtbar.
Eigene Praxisgruppe im eigenen Arbeitsbereich mit 10-12 Rhythmikspieleinheiten. Hilfestellungen zur Umsetzung im eigenen Praxisbereich werden ebenso gegeben, wie auch gemeinsam weiterführende Themenzyklen entwickelt und der jeweiligen Gruppe und ihrem pädagogischen Prozess angepasst.
Hospitationen n.V. 4 U-Nachmittag pro Semester
SeminarleiterIn:
Mag. Urd Anja Specht;
Mag. Gerald Specht

MODUL 9 künstlerischer Transfer
Welche Bedeutung hat Kreativität in der Pädagogik?
Durch die Vielfalt der „Spiel-Mittel“, die in der Rhythmik zum Einsatz kommen, öffnet sich ein riesiges Ideenfeld für Erlebnis und Gestaltung. Jedoch, wie ermögliche ich es Kindern, neue Ideen zu finden, die aus ihnen selbst entstehen? Welche Struktur benötigt die Entwicklung von Kreativität? Diesen Fragen gehen wir nach, übers Erleben - Experimentieren - Reflektieren.
Seminarleiterin:
Mag. Urd Anja Specht

MODUL 10: 2 Block-Seminare
Block 1: Dynamische RhythmikSpielprozesse
als Unterstützung für auffallend aggressive Kinder
Angestaute Aggressionen einzelner Kinder machen (oftmals) die Arbeit in Kindergarten & Hort zu einer großen Herausforderung, manchmal sogar zur Überforderung.
Diese Fortbildung ermöglicht einen ersten Transfer strukturiert-dynamischer Spielprozesse der Rhythmik zur Kanalisierung angestauter Aggression in die eigene Praxis.
Seminarleiter:
Mag. Gerald Specht
Block 2: Die Welt in Tänzen
Wir tanzen sie nach, die Tänze dieser Welt...
...um die Freude an diesen Tänzen auch Kindern weitervermitteln zu können, nehmen wir sie anschließend her, vereinfachen und formen sie, bis wir bezüglich Schrittmuster, Raumwege, Gruppenaufstellung etc. eine kindgerechte Form gefunden haben, damit die Freude und der Spaß an diesen Tänzen nicht durch langwieriges Einstudieren verloren gehen!
Seminarleiterin:
Doris Schäfer

Bedingungen für den Abschluss :
- 75% Anwesenheit, Konstruktive Mitarbeit
- für Modul 5: 1 Kurzreferat über ein für Rhythmik pädagogisch relevantes Thema
- Modul 8: 8 Hospitationen im Kinderunterricht im RhythmikStudio mit Protokoll und Reflexion; Führen einer externen Praxisgruppe über 10-12 Einheiten & Dokumenation der Rhythmik-Stunden
- 1 Zyklus von 3-5 zusammenhängenden Rhythmik-Einheiten, theoretisch und praktisch
- 1 Lehrprobe mit einer Kindergruppe im RhythmikStudio
- Abschlussgespräch über vorher bekannt gegebene Fragen

Detailierter Terminplan als pdf zum downloaden

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