2019 „Traumsammler – eine musikalisch-philosphische Erzählung“

Die kleine Cécile träumt gerne und viel und vor allem: ganz besondere Dinge.

Ihr Großvater hilft ihr dabei, ihre Traumerzählungen aufzuschreiben, denn es ist nicht leicht, sich genau an seine Träume zu erinnern, diese zu erzählen oder sie gar zu sammeln. Als Cécile etwas älter wird, schenkt Großvater ihr ‚Das Traumsammelbuch’, denn nun kann sie ihre Träume selbst aufschreiben. Gleich auf der ersten Seite des Buches findet sie seinen Eintrag:

„Träume offenbaren unsere innere Wahrheit“ von Else Pannek (Dichterin)

Was bedeutet das für Cécile?Zunächst hat Cécile keine Idee, was dieser Spruch mit ihr und ihren Träumen zu tun haben könnte, was sich allerdings rasch ändert, als ihr Traumsammelbuch plötzlich verschwunden ist. Sie weiß, dass Träume auch in die Zukunft weisen können. Verliert sie nun ihre Träume, ihre Zukunft? Kann man denn Träume stehlen?

Die Geschichte von Cécile lädt junge und junggebliebene ZuschauerInnen ein, in die weite Welt zwischen Traum und Wirklichkeit, Vision und Erfahrung einzutauchen und spiegelt auf den unterschiedlichsten Alters-Ebenen die damit verbundenen Entwicklungen der Träume und deren Bedeutung wider. Denn auch Cécile wird älter und will immer mehr über das Träumen wissen…

Aufführungsort: Festsaal GRG3 Radetzkystraße

 

2018 „Swimmy und das große Meer – lass mich (nicht)los!“

  1. „Swimmy und das große Meer“ (nach dem Kinderbuch-Klassiker von Leo Lionni) ist das Rhythmical der 6-12 jährigen Kinder, in dem es um Solidarität geht, die Kleinen tun sich zusammen und schützen sich vor den Großen. Eine Wiederaufnahme des Rhythmicals von 2005 und 2011: Swimmy, der kleine Fisch, der sich von seinen Schwarm-Kollegen durch zwei Besonderheiten unterscheidet – er sieht anders aus und kann auch schneller schwimmen – überlebt den Großangriff des Thunfisch! Ganz allein schwimmt er weiter ins große Meer und lernt dort die verschiedensten Lebewesen kennen. Zunächst traurig und vorsichtig, bemerkt er mit der Zeit, dass die anderen Tiere ihm nichts Böses wollen und wie schön die Freiheit ist, im offenen Meer zu schwimmen. Als Swimmy wieder einen Schwarm seiner Art trifft, möchte er diese ermutigen, ebenfalls ihre Welt zu erweitern. Damit das gefahrlos gelingen kann, hat Swimmy eine gute Idee…

 

  1. „Lass mich (nicht) los!“ ist das zeitgenössische Rhythmical-Tanz-Stück der 12-14 jährigen Jugendlichen, indem sie dem Phänomen Gruppe & Individualität, Gruppen-zwang und Ausgrenzung nachgehen und selbst szenisch, musikalisch und tänzerisch gestalten. Wie umgehen mit Konformität? Wie sich gegen unfaire Forderungen stellen und das Risiko der Ausgrenzung eingehen? Es entstehen Ideen und Situationen, die auch Grenzen überschreiten, Grenzen der einzelnen Gruppenmitglieder ebenso, wie auch die Grenzen des Erlaubten. Was tun, wenn es chic ist, sich den Kick zu holen mit einer Mutprobe – egal wie leichtsinnig oder gefährlich? Was, wenn jemand aus der Clique ausschert, nicht alles mitmachen möchte – Gewissen oder Hemmungen zeigt? Eine überaus spannende Story, die sowohl in die Abgründe der Individualisierung in der Zeit der Pubertät Einblick gibt, als auch die Diskussion anregt, wie damit in der Gesellschaft umgegangen werden kann.

Aufführungsort: Theater LaWie, Wien